10 Koreanischen Gerichte die du unbedingt probieren solltest!

In den letzten Jahren ist Südkorea eher für seine Technologie als für seine Nahrungsmittel bekannt geworden.  Doch dank Delikatessen wie Kimchi und Co. kommen immer mehr Menschen auf den Geschmack der koreanischen Küche. Doch was macht die koreanische Küche so besonders? Offensichtlich: Die Ausgewogenheit und Vielfalt. Koreaner essen einerseits viel Fleisch, andererseits gibt es viel Gemüse als Beilage, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Hier findest du die 10 leckerste koreanische Gerichte, die du bei deinem nächsten Besuch probieren musst!

1.) Kimchi

An erster Stelle – Natürlich das Nationalgericht der Koreaner- Kimchi. Kimchi ist eines der ältesten und das wichtigste Gerichte der koreanischen Küche, ein würzig-säuerliches Gericht, das aus fermentiertem Kohl, Chilli, Knoblauch und einer Fischsoße besteht. Natürlich gibt es hier verschiedene Arten von Kimchi, wobei die Hauptzutaten stehts Chinakohl und Rettich sind.  In Korea wird Kimchi praktisch zu jeder Mahlzeit gegessen – auch gerne in Suppen.

2.) Hoeddeok

Ähnlich wie unsere westlichen Pfannkuchen ist Hoeddeok, oder manchmal auch Hotteok geschrieben, ein beliebtes koreanisches Streetfood,  dass besonders während in der kalten Jahreszeit und besonders in der Weihnachtssaison gern gegessen wird. Im Wesentlichen besteht  Hoeddeok,  wie unsere Pfannkuchen aus einem einen flachen, kreisförmigen Teig, der mit einer Mischung aus Zimt, Honig, braunem Zucker und kleinen Erdnussstückchen gefüllt und auf einer Grillplatte zubereitet wird. Außen werden sie dann knusprig gebraten und innen sind sie butterweich und haben einen unwiderstehlichen Geschmack – unbedingt probieren!

3.) Tteokbokki

„Tteokbokki“ (Gebratener Reiskuchen)  ist einer der beliebtesten Street Food Speisen in Korea und an fast jeder Ecke und U-Bahn Station zu finden. Der Reiskuchen an sich ist nicht süß – eher Geschmacksneutral – wird aber je nach Art in einer süßlich-scharfen, dickflüssigen Chilipastensauce serviert.  Neben der scharfen Version gibt es noch eine nicht-scharfen, wird hingegen größtenteils mit Sojasoße gewürzt und meistens mit verschiedenen Gemüsesorten angebraten.

4.) Bibimbap

Duftender weißer Reis, garniert mit einem Berg aus buntem Gemüse wie z.B. Spinat, Gurken, Shiitake Pilze und Sojasprossen , einer gehörigen Portion Pfeffer und ein Spiegelei obenauf – all das zusammengemischt ergibt ein unglaublich leckeres Durcheinander.   Als Topping dient entweder ein rohes (nur Eigelb) oder ein gebratenes Ei. Für die Soße verwenden Koreaner und Koreanerinnen  Chilipaste Bibimbap wird üblicherweise in einem heißen Steintopf serviert, was aber kein Muss ist! Die Zutaten von Bibimbap variieren je nach Region, solltest du also eine Rundreise planen ist Bibimbap immer für eine Überraschung gut.  Die bekanntesten Versionen des Gerichts finden sich in Jeonju, Tongyeong und Jinju. Es ist ideales Gericht für Vegetarier oder Veganer, denn Bibimbap gibt es in fast jedem koreanischen Lokal und kann wahlweise ohne Ei und Fleisch bestellt werden.

5.) Hobakjuk (Kürbisbrei)

Hobakjuk ist ein traditionelles koreanisches  Brei-Gericht aus gedämpftem Kürbis und klebrigem Reis, der in Wasser eingeweicht wurde. Er aufgrund des Kürbisses außergewöhnlich süß und schmackhaft und eine beliebte Mahlzeit zum Frühstück. Zudem ist das Gericht sehr bekömmlich –  perfekte Wahl für Menschen, denen es nicht gut geht und die keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen können. Es wird sowohl warm als auch kalt serviert, ist aber am besten, wenn es heiß ist.

6.) Naengmyeon (kalte Buchweizennudeln)

Naengmyeon ist ein (meist) kaltes koreanisches Nudelgericht, das aus  dünnen Nudeln, Gurken, koreanischer Birne, Rindfleisch und einem hart gekochten Ei besteht. Die Nudeln werden oft aus Buchweizen, Kartoffeln und Süßkartoffeln hergestellt, können aber auch aus Pfeilwurzel und Kudzu bestehen, je nach Art des Naengmyeon. Es ist ein beliebtes Gericht vor allem im Sommer, um sich unter der sengenden Hitze und der oft erdrückenden feuchten Luft in Südkorea abzukühlen.

7.) Haemul Pajeon (Meeresfrüchte-Gemüsepfannkuchen)

Haemul – Pajeon ist ein koreanisches Gericht, das vorwiegend aus Meeresfrüchten, Frühlingszwiebeln, Eier, Weizen- und Reismehl zubereitet wird.  Pajeon ist ein Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln. Wenn man haemul (frische Meeresfrüchte) hinzufügt, entsteht das leckeren Haemul – Pajeon. Zu den üblichen Zutaten für Meeresfrüchte gehören unter anderem Austern, Garnelen, Tintenfische und Muscheln. Haemul pajeon wird im Allgemeinen als Hauptgericht gegessen und ist für seine weiche und zähe Textur sowie für seine Meeresfrüchte Aromen bekannt.

8.) Seolleongtang (Ochsenknochensuppe)

Seolleongtang ist eine traditionelle scharfe koreanische Suppe, die aus Ochsenknochen, Ochsenfleisch und Rinderbrust hergestellt wird. Seolleongtang ist ein lokales Gericht aus Seoul, das oft mit Salz, gemahlenem schwarzen Pfeffer, gehackten grünen Zwiebeln oder gehacktem Knoblauch je nach Geschmack  gewürzt wird. Die Brühe milchig-weiße und wird oft mit Reis gegessen. Der Seolleongtang ist bekannt für seine weiche, aber zähe Textur und geschmackvolle Brühe und ist in den meisten koreanischen Restaurants in Seoul zu finden.

9.) Japchae

Japchae (auch Jabchae oder Chapchae) ist eine lecker koreanische Nudel speise, die mit Süßkartoffel nudeln  hergestellt wird. Die Nudeln werden gekocht und verschiedene, fein geschnittene, gebratene Gemüsearten wie z.B.  Karotten streifen, Zwiebeln, Spinat, und Pilze untergemischt.  Gewürzt wird mit Sojasauce, Knoblauch, Sesamöl und  Sesamkörnern und oftmals Scheiben von rotem Chili. Wer aber nicht auf Fleisch verzichten möchte, kann natürlich auch gerne Rindfleisch hinzufügen. Meist wird es als Nebenspeise serviert, obwohl es auch als Hauptspeise dienen kann.  Japchae kann heiß oder kalt gegessen werden.

10. Koreanisches Barbecue (Korean BBQ)

 

Standardmäßig bekommt man verschiedene Salate, Dips und kleine Beilagen gereicht. Dann bestellt man verschiedene vormarinierte Fleischsorten dazu und kann dieses dann selber grillen. Das gegrillte Fleisch wird dann in Salatblätter gewickelt und in den Soßen getunkt. Man isst es normalerweise ohne weitere Beilagen wie Brot, Reis oder Nudeln.

 

Für Vegetarier gab es leider nicht so viele Grillmöglichkeiten –  Am besten vorab abklären ob es Tofo, einen Pilzteller oder anderes Gemüse zu bestellten gibt.